Medibüros/MediNetze

Die berechtigte Angst von Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus vor Abschiebung führt dazu, dass Krankheiten nicht oder zu spät erkannt werden und oft nicht adäquat oder sogar gar nicht mehr behandelt werden können. Um diese humanitäre Katastrophe vor unserer eigenen Haustür zu lindern, haben sich vor 16 Jahren die ersten nicht-staatlichen Anlaufstellen mit dem Ziel gegründet, anonym und kostenlos medizinische Hilfe an Illegalisierte zu vermitteln. Auf Bundesebene bemühen sich diese unabhängigen Stellen um eine Verbesserung des Zugangs zu gesundheitlichen Leistungen für Illegalisierte, die Verbesserung der defizitären Gesundheitsversorgung von hier lebenden, nicht krankenversicherten Neu-EU-Mitgliedern und eine konstruktive Vernetzung der Medibüros, Medizinischen Flüchtlingshilfen und MediNetze.

dot Medibüros
dot BAG der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF)